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Sommer an der Universität Paderborn

Sommer auf dem Campus.

Photo: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

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Sommer auf dem Campus.

Photo: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Sommer an der Universität Paderborn

Sommer auf dem Campus.

Photo: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

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Sommer auf dem Campus.

Photo: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

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Sommer auf dem Campus.

Photo: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Nachteilsausgleich

Nachteilsausgleiche sind keine „Vergünstigungen“. Es werden individuelle und situationsbezogene Benachtei­ligungen kompensiert.

In vielen Studienverläufen machen enge und verbindliche Vorgaben in den Studien- und Prüfungsordnungen die Leistungserbringung schwierig. Beispielsweise müssen Anwesenheitspflichten erfüllt sein, Praktika und Auslandsaufenthalte ins Studium integriert und studienbegleitend eine Vielzahl von Leistungsnachweisen erbracht werden.

Studierende mit Behinde­rungen und chronischen Krankheiten können diese Vorgaben oft nicht wie vorgesehen erfüllen. Damit fehlende Gestaltungsspielräume bei der Studienorganisation ausgeglichen und Prüfungsbedingungen angepasst werden können, bedarf es individuell beantragte Nachteilsausgleiche.

Nachteilsausgleiche bei Prüfungen und Leistungsnachweisen

Studierende mit Beeinträchtigungen können oft nicht in der vorgegebenen Weise oder in der vorgesehenen Zeit die gewünschten Leistungen erbringen. Es benötigt somit zeitliche und formal modifizierte Bedingungen.

Alle formlosen Anträge auf Nachteilsausgleich müssen immer individuell und situationsbezogen verabredet werden.

Nachteilsausgleiche sind in diesem Zusammenhang ein wichtiges Instrument, um gleichberechtigte Teilhabe im Studium zu ermöglichen und Diskriminierungen zu verhindern. Ein Ausgleich ist Teil einer „ange­messenen Vorkehrungen“, wie es unter anderem die UN-Behindertenrechtskonvention im Bildungsbereich vorsieht.

WICHTIG: Studierende mit Beeinträchtigungen haben einen gesetzlichen An­spruch auf Nachteilsausgleiche im Studium und bei Prüfungen. Die Inanspruchnahme von Nachteilsausgleichen darf nicht im Abschlusszeugnis vermerkt werden.

Befreiung vom Semesterticket

Studierende mit Behinderung, die aufgrund des Nachteilsausgleichs kostenlos den öffentlichen Personennahverkehr in Anspruch nehmen können, erhalten den Beitrag zum Semesterticket auf Antrag zurück. Dieser Antrag auf Befreiung vom Semesterticket ist im AStA-Sozialbüro (ME U.209) gemeinsam mit folgenden Unterlagen vorzulegen:

  • Kopie des Schwerbehindertenausweises,
  • Kopie der Einzahlungsquittung für den Sozialversicherungsbeitrag,
  • Kopie der Immatrikulationsbescheinigung und
  • Kopie des Studierendenausweises.

Auslandsstudium

Auslandserfahrung und qualifizierte Sprachkenntnisse werden von vielen Arbeitgebern bei der Einstellung von Hochschulabsolventen und –absolventinnen erwünscht, teilweise sogar vorausgesetzt. Studierende mit Behinderungen und chronischen Krankheiten sollten deshalb einen Studienaufenthalt im Ausland oder ein Auslandspraktikum von vornherein als Teil des Hochschulstudiums einplanen und gut vorbereiten, auch wenn dies nicht verpflichtend vorgeschrieben ist. Um sich umfassend zu informieren und Bewerbungsfristen einhalten zu können, sollte die Planung am besten zwei Jahre vorher beginnen.

Weiter Informationen finden Sie im Handbuch "Studium und Behinderung" - Kapitel X

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