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Studierende vor dem Gebäude Q Bildinformationen anzeigen

Studierende vor dem Gebäude Q

„Entwicklung von Berufsorientierungstagen in Unternehmen für Schüler*innen der Sekundarstufe II“

Partnerunternehmen:
Die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) ist die Selbstverwaltungseinrichtung von rund 113.000 Unternehmen der Region Ostwestfalen, ausgenommen Handwerk. Oberstes Organ der IHK ist die von den Unternehmen des IHK-Bezirks unmittelbar gewählte Vollversammlung. Ehrenamtlicher Repräsentant der IHK ist der von der Vollversammlung gewählte IHK-Präsident. Die Industrie- und Handelskammern sind eine berufsständische Körperschaft des öffentlichen Rechts.

InnoZent OWL e.V. ist ein Technologienetzwerk für nachhaltige Unternehmensentwicklung durch Forschung, Kooperation und Innovation. Ca. 70 Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und wirtschaftsnahe Organisationen engagieren sich im Netzwerk. Was InnoZent OWL eint, sind Suche und Anwendung neuer Technologien für innovative Produkte und Dienstleistungen in einem kooperativen Umfeld.

Themenschwerpunkte:
Berufsorientierung, Unternehmenserkundung, praktische Projektarbeiten, Studien- und Ausbildungsangebote, berufsfeldbezogenes Bewerbungstraining für Schüler*innen in der Oberstufe

Ausgangssituation und Problembeschreibung:
Die duale Ausbildung und das duale Studium sind erfolgreiche Modelle, um den Fachkräftenachwuchs zu fördern. Seit Jahren streben allerdings immer mehr junge Menschen eine unternehmensferne Ausbildung an. Um den Jugendlichen und ihren Eltern schon während der Schulzeit eine duale Ausbildung als erfolgreiches Karrierefundament aufzuzeigen, ist es hilfreich Unternehmen und Schüler*innen nachhaltig zusammenzubringen.

Viele Berufsorientierungsangebote für Schüler*innen der Sekundarstufe I konnten in den letzten Jahren entwickelt und erfolgreich umgesetzt werden. Anspruchsvollere Angebote für ältere Schüler*innen der Sekundarstufe II waren bislang selten im Fokus. Denn Gymnasiasten in der Oberstufe konzentrieren sich meist auf gute Noten, um sich mit einem guten Numerus Clausus einen bestmöglichen Studienplatz zu sichern. Die Frage nach dem späteren Arbeitsplatz stellt sich für viele erst am Ende ihres Studiums.

Viele Unternehmen hingegen suchen schon viel früher Nachwuchskräfte, um sie im Rahmen einer dualen Ausbildung oder eines dualen Studiums auszubilden. Dabei lernen die Nachwuchskräfte die spezifischen Aufgabengebiete des Unternehmens kennen und erwerben gleichzeitig an (Hoch-)Schulen die fachspezifischen theoretischen Kompetenzen für ihren Beruf. Durch die Verzahnung von Theorie und Praxis können die Nachwuchskräfte ihr Fachgebiet intensiv durchdringen.

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat Berufsorientierungstage im Rahmen von „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) auch für Oberstufen-Schüler*innen verpflichtend eingeführt. Die Schüler*innen sollen an 5 Projekttagen aufbauend auf dem bisherigen Prozess der beruflichen Orientierung praktische Erfahrungen in betrieblichen Kontexten sammeln und diese mit ihren bisherigen Erfahrungen abgleichen. Ziel ist es, ihre beruflichen Ziele zu schärfen und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt auszuloten. Zukünftige berufsorientierende Maßnahmen stehen verstärkt vor der Herausforderung für Schüler*innen der Sekundarstufe II eigene, attraktive Berufsorientierungsangebote zu entwickeln, um die Schüler*innen beruflich zu orientieren und sie für (unternehmensnahe) Ausbildungen zu interessieren.

Zielformulierung: 
Ziel ist es, Praxiselemente für Schüler*innen der Sekundarstufe II zu entwickeln. Dies kann die Entwicklung von ein- oder mehrtätigen Projekten umfassen. Schüler*innen und Unternehmensmitarbeiter*innen sollen sich dabei auf Augenhöhe begegnen.
Die zu erarbeitenden Angebote sollen den Schüler*innen in der Oberstufe realistische Einblicke in die Berufswelt geben. Um alle Schüler*innen zu erreichen, sollen sie im Vorfeld ein für sie interessantes Berufsfeld wählen können. Die Angebote können in Unternehmen, Institutionen oder digital stattfinden. Die Eigenmotivation der Schüler*innen soll dadurch gestärkt werden, sodass sie sich über die Projekttage hinaus mit der eigenen Berufsorientierung befassen. Im Idealfall erhalten die Schüler*innen über die Praxiselemente hinaus berufliche Ziele und lernen Wege dorthin kennen. Nach dem Motto: Wer Ziele hat, bleibt dran. Entwickelte Ideen können z.B. im Rahmen einer Umfrage unter Kommiliton*innen bewertet werden.

Aufgabenbereiche:
Die Studierenden sollen Inhalte für Praxiselemente erarbeiten, die Schüler*innen der Sekundarstufe II helfen, sich beruflich zu orientieren. Komponenten von Praxiselementen können beispielsweise sein:

  • Unternehmenserkundungen,
  • praktische Projektarbeiten,
  • Austausch mit Auszubildenden oder dual Studierenden und weiteren Mitarbeiter*innen zu deren Werdegang und Tätigkeiten.

Zielgruppe:
Studierende der Fachrichtungen

  • Erziehungswissenschaften / Pädagogik
  • Medienwissenschaften
  • Lehramt aller Fachrichtungen
  • MINT-Fächer: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik

Erwünschte (Vor-)Kenntnisse: Keine besonderen Vorkenntnisse notwendig                                                                    

Kontakt

Annika Ballhausen

Zentrale Studienberatung (ZSB)

Career Service

Annika Ballhausen
Telefon:
+49 5251 60-2698
Büro:
I4.319

Partnerunternehmen

Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld
Stedener Feld 14
33104 Paderborn
www.ostwestfalen.ihk.de

Ansprechpartnerin:
Monika Grundke
m.grundke@ostwestfalen.ihk.de
05251 155913

InnoZent OWL e.V.
Technologiepark 11
33100 Paderborn
www.innozent-owl.de

Ansprechpartnerin:
Dr. Lydia Riepe
LRiepe@innozentowl.de
0172 2341239

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