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Lehramt an Grundschulen (G)
Bachelor of Education (B.Ed.)
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Lehramt an Grundschulen: Passt das zu mir?

Grundschullehramt - kinderleicht? Auf keinen Fall, denn hier wird der Grundstein für die weitere Schullaufbahn gelegt. Die elementaren Lernziele unterscheiden sich von denen der weiterführenden Schule und legen den Fokus auf die Kernkompetenzen: Lesen, Schreiben, logisches Denken, Geometrie und Grundrechenarten. Grundschullehrer/innen schaffen somit die Grundlage für das weiterführende Leben und Lernen ihrer Schülerinnen und Schüler. Die Tätigkeit beinhaltet aber auch erzieherische Aspekte, denn in der Grundschule nimmt die Vermittlung von Werten und Verhaltensweisen sowie die Förderung von Selbstständigkeit und Verantwortungsbewusstsein einen großen Stellenwert ein. Daher werden Grundschullehrer/innen oftmals zu einer prägenden Bezugsperson für die Schüler/innen. Durch Fachwissen allein wird man aber nicht zu einer guten Lehrerin oder einem guten Lehrer – sich situationsbedingt in einen Sechsjährigen hineinversetzen zu können und das gemeinsame Lernen von Kindern mit verschiedenen sozialen und ethnischen Hintergründen und Talenten anzuleiten, gehören zu den wichtigen Eigenschaften. Gut zu wissen ist, dass die Arbeit nicht beim Verlassen des Klassenraums aufhört. Neben dem Unterrichten müssen beispielsweise die nächsten Unterrichtsstunden zu Hause vorbereitet, Lernentwicklungen beschrieben, Leistungen benotet, Lern- oder Verhaltensauffälligkeiten erkannt sowie Elternabende und -gespräche organisiert werden. Für das Grundschullehramt sollte man Kreativität, Stressresistenz und natürlich viel Freude an der Arbeit mit Kindern mitbringen; auch die in dieser Schulform noch typische enge Zusammenarbeit mit den Eltern sollte man nicht scheuen.

Läuft es an der Uni wie in der Schule:
Unterricht in Klassen, vorgegebene Stundenpläne, Hausaufgaben, Test und Klausuren?
NEIN!

Typische Fragestellungen im Studium:

  • Wie gestalte ich motivierende und abwechslungsreiche Unterrichtseinheiten?
  • Wie kann ich auf unterschiedliche Entwicklungsstufen eingehen?
  • Wie gehe ich mit den verschiedenen Anforderungen an mich als Lehrperson um?
  • Wie kann ich das gemeinsame Lernen von Schülerinnen und Schülern verschiedener ethnischer, sozialer und religiöser Hintergründe fördern?
Schon gewusst? Grafik: ZSB, Universität Paderborn

Interessante Fakten zum Thema Schule:

  • Schultüten gibt es schon seit 1810 in Deutschland. Damals erzählte man Kindern, dass Schultütenbäume in den Gärten der Lehrer/innen wachsen.
  • Die Bezeichnung i-Dötzchen für Erstklässler/innen stammt aus dem Rheinland. Früher wurde in der Schreibschrift als erstes der Buchstabe i gelehrt - der Begriff Dötzchen steht für den i-Punkt.
  • Das Herzugtum Pfalz-Zweibrücken führte 1592 als erstes Territorium der Welt die allgemeine Schulpflicht ein.

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