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Foto: Universität Paderborn, Johannes Pauly

Jan-Steffen Glüpker

 

Was ist Deine Geschichte: Wie und warum bist Du Talentscout geworden?

Auch ich hatte in meiner Familie keine Ansprechpartner*innen, die mich zum Thema Abitur und Studium hätten beraten können. Dort war ich der erste, der diesen Weg gegangen ist. Obwohl ich sehr zufrieden mit meinem Abschluss bin, hätte ich mir an manchen Stellen einen Talentscout gewünscht, der mich berät, begleitet und mir Denkanstöße gibt. Genau dieser Ansprechpartner möchte ich für die Schüler*innen sein.

Was bringst Du mit und wie können die Schülerinnen und Schüler davon profitieren?

Da ich bereits an zwei der vier Hochschulen in OWL gearbeitet habe und gebürtig aus Paderborn komme, bringe ich viele Kontakte und Erfahrungswerte mit. Außerdem habe ich in meinem bisherigen Arbeitsleben auch schon viele Einblicke in Jobs bekommen, die nichts mit einem Studium zu tun haben. Die Schüler*innen können sowohl von dieser Bandbreite als auch von meiner Empathie für ihre Situation profitieren.

Was möchtest Du als Talentscout erreichen?

Mir ist es wichtig, möglichst gleiche Chancen für jede*n (Fach-)Abiturient*in zu schaffen. Der Weg zum richtigen Beruf sollte nicht davon abhängen, welche Erfahrungen die Eltern oder Freunde gesammelt haben. Jede*r Schüler*in hat ganz eigene Talente und sollte dementsprechend gefördert werden.

"Hochschulen können den Eindruck vermitteln, dass dort unfassbar komplizierte Dinge passieren. Ich möchte mit diesen Vorurteilen aufräumen und den Schüler*innen dabei helfen, die passende Entscheidung für ihren beruflichen Weg zu finden.“

Die Universität der Informationsgesellschaft