Lern­the­ra­pie

Ty­pi­sche Auf­ga­ben

  • Therapiestunden planen und durchführen (ca. 3 bis 4 pro Tag)
  • Umfeldarbeit (z.B. Gespräche mit Eltern, Lehrkräften, Kinderärzt*innen, Psychotherapeut*innen, Schulpsycholog*innen, Ergotherapeut*innen, Logopäd*innen und Erzieher*innen)
  • Dokumentation und Administration (z.B. Führen von Klient*innenakten, Berichtslegung für Ämter)
  • Diagnosegespräche mit Klient*innen (Kinder, Jugendliche und Erwachsene)
  • Beratungsgespräche mit Eltern
  • Kooperation mit Kostenträgern (z.B. Berichterstattung und Hilfeplangespräche mit Jugendämtern)
  • Mentoring angehender Lerntherapeut*innen
  • Optional: Eröffnung und Leitung einer eigenen lerntherapeutischen Praxis inkl. Führung von freien und/oder angestellten Mitarbeitenden

Po­ten­ti­el­le Ar­beit­ge­ber*in­nen

  • Lerntherapeutische Einrichtungen
  • Beratungsstellen
  • Kinderheime und -kliniken
  • Schulen, Hochschulen und Universitäten
  • Weiterbildungseinrichtungen
  • Lerntherapie-Berufsverbände
  • Berufliche Selbstständigkeit mit eigener Lerntherapiepraxis

Hin­wei­se zum Be­rufs­ein­stieg

Für den Einstieg in das Tätigkeitsfeld sind breit gefächerte Praxiserfahrungen wichtig, die Sie u.a. durch folgende Aktivitäten während des Studiums sammeln können:

  • Praktika und studienbegleitende Jobs (z. B. Nachhilfeunterricht, Stütz- und Förderlehrkraft, Schulbegleitung)
  • Ehrenamtliches Engagement in der Kinder- und Jugendhilfe, Kinderbetreuung oder bei der Leitung von Jugendgruppen

Darüber hinaus können weitere Strategien den Berufseinstieg unterstützen:

  • In der Regel wird ein Studium mit pädagogischen und/oder psychologischen Inhalten (Grundkenntnisse) vorausgesetzt, mindestens didaktische und pädagogische Erfahrungen und ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit.
  • Für die Arbeit als Lerntherapeut*in ist ein Master oder eine Zusatzqualifikation notwendig, die oftmals berufsbegleitend beim Berufseinstieg absolviert wird.
  • Für die lerntherapeutische Tätigkeit ist die Freude an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie Deutschkenntnisse auf muttersprachlichem Niveau voraussetzend.
  • Für eine Tätigkeit, die den Umgang mit Minderjährigen vorsieht, kann die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses erforderlich sein.
Bild vom Campus der Universität Paderborn
Praktikumsplatz gesucht?

Die Praktikumskoordination in der Fakultät Kulturwissenschaften bietet Informationen und Beratung zum Praktikum sowie Unterstützung bei der Suche nach einem Praktikumsplatz.

Bild von Händen, die auf einer Tastatur schreiben
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